Fermentieren - Tipps & Tricks

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Von wilden Fermenten, hartem GemĂŒse und WohlfĂŒhloasen fĂŒr Bakterien.

BAD ISCHLER Fermentation

Wilde Fermente

Unter wilden Fermenten versteht man milchsauer vergorenes GemĂŒse wie Sauerkraut, Salzgurken oder auch das aus Korea stammende Kimchi. „Wild“ deshalb, weil die Fermentation nicht mit einer Starterkultur angeschoben wird, wie es etwa bei Im Kombucha der Fall ist, sondern mit MilchsĂ€urebakterien.

Woher kommen die MilchsÀurebakterien dann?

Sie leben ohnehin schon auf dem GemĂŒse! Wir mĂŒssen uns nur noch um die optimalen Wachstumsbedingungen bemĂŒhen!

Wie funktioniert die MilchsÀuregÀrung?

MilchsĂ€urebakterien produzieren unter Luftabschluss MilchsĂ€ure, wenn ihnen Zucker (aus organischen Zutaten zur VerfĂŒgung steht. Die MilchsĂ€uregĂ€rung sorgt fĂŒr ein saures Milieu, das wiederum schĂ€dlichen Mikroorganismen den Garaus macht. Außerdem verĂ€ndert die MilchsĂ€uregĂ€rung mit der Zeit die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Dadurch wird das Ferment fĂŒr den Magen bekömmlicher: Die Mikroben verdauen das GemĂŒse gleichsam vor.

Fermentieren ist Kochen ohne Hitze, der Fermentationsprozess ermöglicht dem Ferment die Entwicklung ganz außergewöhnlicher Aromen.

Warum ist Fermentiertes gesund?

Je lÀnger der Fermentationsprozess andauert, desto geringer der Zuckergehalt und desto höher der Gehalt an organischen SÀuren (vor allem MilchsÀure), Spurenelementen und Vitaminen.

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