Wie kommt das Salz in den Berg?

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Salz ist als t├Ąglicher Begleiter aus keiner K├╝che der Welt wegzudenken und geh├Ârt zu den Basiszutaten von jedem Haushalt. Doch woher kommt das Salz? Unser BAD ISCHLER Salz wird direkt im Salzkammergut gewonnen, veredelt und verpackt. Das Salzlager in dieser Gegend bildete sich vor rund 250 Millionen Jahren. Doch wie gelangte das wei├če Gold ├╝berhaupt in unsere Alpen?

Bergarbeiter im Salzstollen
Bereits vor 250 Millionen Jahren bildeten sich Salzlager im Salzkammergut.

Die Barren-Theorie

Das Klima vor 250 Millionen Jahren war hei├č und trocken. Regenwasser versickerte rasch und l├Âste Salz sowie andere Mineralien aus den Gesteinen. ├ťber B├Ąche und Fl├╝sse gelangte das Salz in das Urmeer, welches zum Auffangbecken aller Salze wurde.

Durch einen Anstieg des Meeresspiegels durchbrach das Meer an einigen Stellen k├╝stennahe Bergketten und ├╝berflutete die dahintergelegene Landschaft. Es entstand ein Binnenmeer, das vom offenen Ozean abgetrennt war.

Aufgrund der hohen Temperaturen und der intensiven Sonneneinstrahlung verdunstete das Wasser im Laufe der Millionen Jahre und das Binnenmeer trocknete aus ÔÇô ├╝brig blieb das Salz. Die Salzablagerungen wurden nach und nach mit Schutt und Sand vom Festland bedeckt. Sp├Ąter nachdr├Ąngendes Meerwasser lagerte Sedimente dar├╝ber.

Vor 240 Millionen Jahren wurde das Gebiet des Salzkammerguts erneut vom Meer ├╝berflutet. Kalk- und Dolomitschichten lagerten sich ab.

Als vor etwa 100 Millionen Jahren die Alpen entstanden, wurde das Salz zusammen mit seinen Deckschichten von den Erdplatten ├╝berschoben. Mit der Hebung der Alpen wurden die Meeresablagerungen gekippt und zerbrochen. Die sehr weichen und formbaren Salzablagerungen wurden schlie├člich dort abgelagert, wo wir sie heute abbauen.

Durch das Gewicht der Kalkgebirge werden die weichen, plastischen Salzst├Âcke nach oben gedr├╝ckt, dicht ummantelt von einer sch├╝tzenden Tonschicht. Ein Vorgang der bis heute andauert.

Unser BAD ISCHLER Salz hat seinen Ursprung im Urmeer. Bis heute ist es in seiner reinen und nat├╝rlichen Form, in den Tiefen der ├Âsterreichischen Alpen, erhalten und wird dort mit Sorgfalt und Leidenschaft abgebaut.